Petition an alle Regierungen: Ein existenzsichernder Lohn für Mütter und andere FürsorgerInnen

Sich um andere Menschen kümmern ist die Basis jeder Gesellschaft – trotzdem wird diese Arbeit, die meistens von Frauen getan wird, nicht wertgeschätzt und ist unterbezahlt.

Wir verlangen, dass:

1. Jede ArbeiterIn einen existenzsichernden Lohn bekommt, inklusive Mütter und andere FürsorgerInnen.

2. Nationale und internationale Budgets finanzielle und andere Resourcen an Mütter und andere FürsorgerInnen umverteilen.

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ORGANISATION (falls zutreffend)…………………………………………………………

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STADT & LAND (optional)…………………………………………………..

Bitten Sie Ihre Gruppe/Organisation/Gewerkschaft darum, die Petition zu unterstützen.

Herausgegeben von: Global Women’s Strike (GWS, Weltweiter Frauenstreik)  Women of Colour in GWS
gws@globalwomenstrike.net www.globalwomenstrike.net 0044 20 7482 2496
CrossroadsWomen’s Centre, 25 Wolsey Mews, NW5 2DX, England

Unterstützt von: Single Mothers’ Self-Defence ● WinVisible (Frauen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen) ● Payday Männernetzwerk ● Mothers at Home Matter ● John McDonnell MP (Parlamentsabgeordneter) ● Greg Philo (Glasgow Media Group) ● International Prostitutes Collective ● Legal Action for Women ● Mammas Community Breastfeeding Support Project ● Queer Strike ● Women Against Rape ● Disabled People Against Cuts ● Kilburn Unemployed Workers Group ...

Die UnterstützerInnenliste wird am 14. März 2015 veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Wir verlangen einen existenzsichernden Lohn für Mütter und andere FürsorgerInnen, denn:

• Jede ArbeiterIn hat Anspruch auf einen existenzsichernden Lohn. Frauen erledigen weltweit 2/3 der Arbeit – im Haus, am Land und in den Gemeinden - aber der Grossteil dieser Arbeit ist unbezahlt.

Frauen sind überall auf der Welt die HauptfürsorgerInnen, die, sowohl zu Hause als auch außer Haus, im Frieden als auch im Krieg, um das Überleben und das Wohlergehen der Kinder, Kranken, Leute mit Behinderungen und der alten Leute kämpfen. Frauen bauen weltweit den grössten Teil der Nahrungsmittel an.

• Die meisten FürsorgerInnen, angefangen mit Müttern, bekommen keinen Lohn und sind nicht als ArbeiterInnen anerkannt.

Viele, die Fürsorgearbeit leisten, haben selbst auch Behinderungen; viele sind Kinder, die auf die Jüngeren aufpassen oder sich um ihre Eltern, die Behinderungen haben, kümmern; viele sind Großeltern, die aus dem Ruhestand zurückkommen um auf die Kinder ihrer Kinder aufzupassen.

• Fürsorgearbeit ist schwere Arbeit, aber die Fähigkeiten, die sie erfordert, sind nicht einmal am Arbeitsmarkt wertgeschätzt – Hausarbeit, Hauspflege, Kinderbetreuung und sogar Krankenpflege sind Niedriglohnarbeiten.

Wertschätzung dieser Arbeit würde dabei helfen, den Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern zu beenden. Es würden auch mehr Männer Fürsorgearbeit leisten wollen.

• Finanzielle Abhängigkeit durch unbezahlte Fürsorgearbeit hält Frauen oft in gewalttätigen Beziehungen gefangen.

Viele Mütter haben mehrere Jobs und arrangieren Zeit mit ihren Kindern um die Arbeitszeit herum; das ist anstrengend und aufreibend für alle.

• Wenn Mütter arm und überarbeitet sind, leiden Kinder: Hunger, Krankheit, Gewalt und Ausbeutung.

Es ist weniger wahrscheinlich, dass eine Mutter, die kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen muss, stillen wird.

• ArbeiterInnen, die sich freinehmen, um auf Kinder oder andere Nahestehende aufzupassen, verlieren Lohn, Beförderung, Sozialversicherungsansprüche und zukünftige Pensionszahlungen.

Abwertung von Fürsorgearbeit wertet Menschen, Beziehungen und das Leben selbst ab.

In FürsorgerInnen zu investieren leitet die Wirtschafts- und Sozialpolitik auf Überleben, Gesundheit und Wohlbefinden hin – für jeden einzelnen Menschen und für den Planeten, der uns alle erhält.